Salzburger dominieren bei ÖSV-Quali der Skibergsteiger im Glemmtal !

29.12.18 / Saalbach-Hinterglemm

Egal, wie man es wendet und dreht, Salzburg ist das Herz des österreichischen Wettkampf-Skibergsteigen! Der Höhepunkt der Saison 2018/19 wird natürlich der erste ISMF-Weltcup in Österreich seit mehr als 10 Jahren sein, vom 18. – 20. Jänner 2019 in Bischofshofen mit Sprint auf der Paul-Außerleitner-Schanze und Individual im Hochkönig-Massiv.

Als Qualifikation dafür organisierte der Schiklub Viehhofen kurzfristig am 29.12.2018 ein eigenes Rennen im Glemmtal, genau am gleichen Schauplatz, wo am 9. Februar 2019 dann auch die Österreichischen Meisterschaften im Individual ausgetragen werden. Landesweit waren alle Landesverbände eingeladen, ihre ambitionierten Nachwuchs- und Elitesportler dafür an den Start zu bringen, wo sie sich gleich auch mit den ebenfalls anwesenden Nationalmannschafts-Athleten messen konnten.

Bei den Herren setzte sich der Salzburger Jakob Hermann (SC Werfenweng) vor seinen ÖSV-Teamkollegen Armin Höfl (Stmk), Christian Hoffmann (OÖ) und Alexander Brandner (SC Bischofshofen) durch, er schaffte die 1300 HM bergauf, 900 HM bergab bei insgesamt 7 Wechseln und pickelharter, eisiger, verspurter Abfahrt unter den Schönleiten-Gondeln und -Sesselliften des Home-Of-Lässig (Saalbach-Hinterglemm) in weniger als einer Stunde!

Dahinter fighteten Sebastian Kaswurm (SK Wagrain) und Thomas Wallner (SC Bischofshofen) um den ausgelobten Startplatz, wobei sich der 27jährige Pongauer schlussendlich durchsetzen konnte.

Bei den Damen wurden sogar zwei Startplätze ausgeschrieben, neben der bereits fix qualifizierten Sarah Dreier (LC Oberpinzgauer) aus Neukirchen. Erfreulicherweise gingen beide Plätze an weitere Salzburgerinnen, einerseits an die Tagesschnellste Ina Forchthammer (WSV St. Johann im Pongau) sowie an die zweitplatzierte Verena Streitberger vom SK Maishofen, die als Lokalmatadorin auch gleich den Titel der Glemmermoastarin (schnellste der Glemmtaler Orte Maishofen-Viehhofen-Saalbach/Hinterglemm) mitnehmen konnte.

Im Nachwuchsbereich glänzte vor allem Paul Verbnjak (Kärnten) sowie die junge steirische Armada des WSV Ramsau am Dachstein, hier gingen die Salzburger Athleten leider leer aus, doch es gibt ja noch weitere Chance für die jungen Sportler in den nächsten Jahren.

Sehr positiv war auch zu bemerken, dass der Bewerb – wie dann auch die Staatsmeisterschaften im Februar) – mitten in der Hochsaison direkt neben dem normalen, alpinen Skibetrieb ausgetragen wurde. Es gab dank ausgeklügelter Streckenführung und großer Mithilfe der Bergbahnen Saalbach-Hinterglemm keine Probleme, sondern durch die perfekte Aussicht aus den Gondel- und Sesselbahnen tausende begeisterte Zuschauer, von denen viele dann auch oben stehen blieb, nachfragte und begeistert applaudierten und anfeuerten!

Alle Infos der ÖSV-Quali / Glemmermoasta sowie bereits für die anstehenden Staatsmeisterschaften im Februar findet man auf www.schoenleiten-trophy.at bzw. bei Referenten für Skibergsteigen beim SLSV Peter Gruber, „zufällig“ gleichzeitig auch ein Mitglied des veranstaltenden Schiklubs Viehhofen.

Quelle: SLSV
Fotos: Bernhard Hörtnagl (ÖSV)

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