Auch wenn es im olympischen Verfolgungsrennen in Antholz nicht nach Wunsch lief, schrieb Simon Eder ein besonderes Jubiläum im internationalen Biathlonsport: Seit 2007 absolvierte er 100 Großereignis-Rennen bei Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften. Damit liegt er in der ewigen Rangliste hinter dem legendären Norweger Ole-Einar Bjørndalen (116 Rennen bei Olympia und WM) an zweiter Stelle.
Eder lief bei diesen 100 Rennen 43-mal in die Top 10 und gewann sieben Medaillen. Im Verfolgungsrennen musste er sich nach für ihn ungewohnten drei Schießfehlern mit dem 36. Platz begnügen. Damit lag er einen Rang vor seinem Klubkollegen vom HSV Saalfelden, Fabian Müllauer, der sich fünf Strafrunden einhandelte (drei davon beim letzten Schießen), in der Loipe aber sein großes Talent zeigte. Er war lediglich 57 Sekunden langsamer als der neue Olympiasieger Martin Ponsiluoma aus Schweden.
Bei den Frauen lieferte Anna Andexer ihr zweites starkes Rennen in Antholz ab. Nach dem 9. Platz im Sprint war sie auch in der Verfolgung die beste ÖSV-Athletin. Mit Rang 21 hatte sie knapp zweieinhalb Minuten Rückstand auf die italienische Siegerin Lisa Vittozzi. Andexer musste dreimal in die Strafrunde, lediglich das zweite Liegendschießen absolvierte sie fehlerfrei. Mit ihren Leistungen in Antholz hat die junge Pinzgauerin endgültig den Anschluss an die Weltklasse bestätigt.
Julia Flatschers zweiter Sieg
Nach ihrem Erfolg im ersten FIS-Slalom in Krakauebene gewann Julia Flatscher (Piesendorf) auch das zweite Rennen. Sie siegte 0,23 Sekunden vor der österreichischen Jugendmeisterin Elena Grumer aus Tirol.
Alpencup: Engel auf Platz 10
Eine große Abordnung des SLSV war bei den Alpencup-Rennen in Nové Město vertreten. Für die beste Platzierung sorgte Erik Engel mit dem 10. Platz im Sprint. Lukas Mrkonjic belegte Rang 22.
Weitere Resultate:
Männer, 20 km Massenstart: 20. Alexander Brandner (+14 Sekunden), 28. Janne Walcher (+29 Sekunden).
Frauen, Massenstart: 30. Anna Spuller.
Männliche Junioren: Sprint: 34. Niklas Walcher.
20 km Massenstart: 31. Niklas Walcher.

