Bei der Weltcup-Veranstaltung auf der Holmenkollen-Schanze in Oslo war Lisa Eder besser platziert als Stefan Kraft. Eder kam auf den 10. Platz. Im ersten Durchgang vergab sie mit einem schwachen Sprung auf nur 109,5 m alle Chancen auf das Podium, der zweite Sprung mit 123,5 m brachte sie gerade noch in die Top 10.
Kraft konnte sein Können nach Willingen (14. und 29.) und Lahti (21. und 55.) auch in Oslo nicht abrufen. Hier hat Kraft schon drei Mal gewonnen, doch nach einem schwachen ersten Sprung landete er schließlich auf Rang 23 – als letzter der ÖSV-Athleten. Der beste von ihnen war Maximilian Ortner als Zweiter hinter dem Schweizer Deschwanden.
Kraft stand zuletzt am 13. Dezember in Klingenthal als Zweiter auf dem Podest, danach gelang ihm dies in 16 Bewerben nicht mehr. „Es heißt weiter arbeiten“, gab er sich in Oslo zuversichtlich.
Stadlober auf Platz 16
Der dritte Höhepunkt für die Langlauf-Elite neben Olympia und WM ist am Holmenkollen in Oslo das 50-km-Rennen. Für die Frauen stand es nun zum vierten Mal auf dem Programm.
Teresa Stadlober tat sich nach einer Verkühlung schwer und belegte mit dreieinhalb Minuten Rückstand auf die schwedische Siegerin Karlsson den 16. Platz. Zur Halbzeit lag die Radstädterin nur acht Sekunden hinter der Spitze, danach spürte sie die Folgen ihrer Erkrankung.
Für Stadlober war es das fünfte Rennen über diese Marathonstrecke; bisher hat sie drei Mal den 4. Rang belegt. Vor dem Weltcup-Finale in den USA liegt Stadlober im Weltcup der Distanzstrecken auf dem 6. Platz.
Müllauer: Schnell, aber 10 Strafrunden
Das Verfolgungsrennen der Biathleten in Otepää war bei heftigen Windböen eine besondere Herausforderung. Noch nie hat es ein Weltcup-Rennen gegeben, bei dem alle Läufer zusammen am Schießstand 350 Fehlschüsse verzeichneten. Nur der siegreiche Norweger Lægreid war die Ausnahme.
Der Saalfeldner Fabian Müllauer belegte mit gut sieben Minuten Rückstand den 53. Rang. Nach zehn verfehlten Scheiben musste er ebenso oft in die Strafrunde, konnte aber mit einer starken Laufleistung (23. Zeit) überzeugen.
Laura Streng wieder 15.
Im Slalom der Paralympics in Cortina belegte Laura Streng in der stehenden Klasse den 15. Platz. Damit wiederholte sie ihren Rang vom Riesentorlauf.
Quelle: SLSV, Gepa-Pictures

