Auf der Jahreshauptversammlung des Salzburger Landes-Skiverbandes (SLSV) in Saalfelden legte Präsident Bartl Gensbichler eine durchaus positive sportliche Bilanz des vergangenen Winters vor. An der Spitze stehen 13 internationale Medaillen. Dazu gab es in den verschiedenen Weltcup-Bewerben 42 Podestplätze und zehn Siege. 35 Aktive des SLSV absolvierten fast 400 Weltcup-Starts. Bei österreichischen Meisterschaften wurden 80 Stockerlplätze erobert.
Der Wermutstropfen: Die Zahl der in den ÖSV-Kadern berücksichtigten Akteure aus Salzburg ging auf 71 Männer und Frauen zurück (zuletzt 75). Keinen Kaderstatus mehr besitzen unter anderem Slalom-Staatsmeister Christoph Meissl und die Skispringerin Chiara Kreuzer.
Der kommende Winter wird für den SLSV sehr intensiv. Die Skiklubs des Verbandes organisieren insgesamt 60 internationale Rennen: neun im Weltcup, 20 im Europacup und 31 FIS-Rennen. Der SC Bischofshofen feiert dabei ein Jubiläum: Das Finale der Vierschanzentournee wird zum 75. Mal auf der Paul-Außerleitner-Schanze durchgeführt.
Zwei der erfolgreichsten Aktiven der vergangenen Jahre wurden in Saalfelden nach ihrem Abschied vom aktiven Sport mit der höchsten Auszeichnung des SLSV geehrt: Mirjam Puchner und Simon Eder erhielten den Ehrenlorbeer des Verbandes. Der jetzt im Bundesheer-Leistungszentrum Hochfilzen als Trainer tätige Eder ist mit nahezu 600 Weltcup-Rennen „Weltrekordler“ im Biathlon. Dafür gab es besonderen Beifall der Delegierten. Würdig verabschiedet wurden auch Julia Leitinger (Biathlon), Stefan Rainer (Springen) und Anna-Lena Taxer (Langlauf).
Mit dem Ehrenzeichen in Silber wurden erfolgreiche Nachwuchs-Akteure ausgezeichnet: Pia Stütz (Springen), Thomas Gfrerer (Springen) und Simon Hechenberger (Biathlon).





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