Bartl Gensbichler, der 13. Präsident in der Geschichte des Salzburger Landes-Skiverbandes (SLSV), feiert am 9. September seinen 70. Geburtstag. Der Jubilar ist eine „Allzeitgröße“ im heimischen Skisport: Rennläufer, Skischulleiter, Obmann des Skiclubs in seiner Heimatgemeinde seit 2003, Präsident des SLSV seit 2011 – und damit bereits seit rund 5.500 Tagen im Amt –, ÖSV-Vizepräsident und Cheforganisator der Weltmeisterschaften im Glemmtal 2025.
Auf dem Sessel des Salzburger Verbandspräsidenten ist Gensbichler der Erste, der selbst aktiv Rennen gefahren ist. Und das sehr erfolgreich – von den nationalen Titelkämpfen bis zu den FIS-Bewerben. Zu seinen sportlichen Höhepunkten zählen die ÖSV-Jugendmeisterschaften 1974 mit Gold im Riesentorlauf, Silber im Slalom und Bronze in der Abfahrt, ein Mal Gold und zwei Mal Silber bei den Junioren-Europameisterschaften 1974, Siege im Europacup sowie der Weltcup-Sieg 1977 in der Abfahrt von Heavenly Valley vor dem Pongauer Ernst Winkler.
Eine schwere Knieverletzung beendete seine aktive Laufbahn bereits im Alter von 23 Jahren. Damit öffnete sich die Tür zu einer Funktionärskarriere, in der Gensbichler seine sportliche Erfahrung, sein Netzwerk und seine organisatorischen Fähigkeiten erfolgreich einbringen konnte.
Mit der Salzburger Jahreshauptversammlung am 12. September geht Gensbichler in sein 16. Präsidentenjahr und ist nach Kurt Wallmann (21 Jahre) und Alexander Reiner (18 Jahre) die Nummer drei in der Rangliste der langjährigen SLSV-Präsidenten.
Der sportliche Weg von Gensbichler: 1973 Platz 3 bei der ÖSV-Jugendmeisterschaft im Riesentorlauf , 1974 Plätze 1, 2 und 3 bei der ÖSV-Jugendmeisterschaft in Riesentorlauf, Slalom und Abfahrt, bei der Junioren-EM in Jasna Sieger in der Abfahrt, Zweiter im Slalom (hinter de Chiesa/Italien) , Zweiter im Riesentorlauf (hinter Stenmark/Schweden); 1975/76 1.Sieg im Europacup in Haus, 3.Platz Abfahrtswertung Europacup, 1.top-10-Platz Weltcup mit Rang 8 in der Kombination Kitzbühel, österreichischer Slalom-Vizemeister (hinter Hans Hinterseer); 1976/77 Abfahrts-Zweiter im Europacup, Weltcup-Sieger Heavenly Valley, Platz 11 in der Abfahrts-Wertung, 1977/78
Quelle: SLSV

