St. Johann im Pongau – Es war das erwartete Skifest auf heimischem Schnee: Bei den prestigeträchtigen ÖSV-Schülertestrennen der Klassen U15 und U16 stellten die Salzburger Nachwuchshoffnungen in St. Johann/Alpendorf ihr großes Können unter Beweis. Während die Weltelite im benachbarten Flachau um Weltcuppunkte kämpfte, ging es im Alpendorf um die Krone im österreichischen Skinachwuchs.
Die Rahmenbedingungen am Mittwoch und Donnerstag (14. & 15. Jänner 2026) hätten besser nicht sein können: Eine perfekt präparierte, knackige Piste und strahlender Sonnenschein bildeten die ideale Bühne für die besten Talente des Landes.
Lea Unger triumphiert im Riesentorlauf
Bereits am Mittwoch gab es aus Salzburger Sicht Grund zum Jubeln. Im Riesentorlauf der Klasse U16 weiblich brannte Lea Unger (SC Bischofshofen) eine beeindruckende Fabelzeit in den Schnee. Mit einem souveränen Lauf verwies sie die Kärntnerin Paula Anderwald auf Rang zwei und sicherte sich hochverdient den Tagessieg.
Auch bei den Burschen gab es Edelmetall zu feiern: In der Kategorie U15 zeigte Tobias Zwisler (SK Forstau) eine starke Performance und raste als hervorragender Dritter auf das Podest.
Licht und Schatten im Slalom-Wald
Am zweiten Wettkampftag präsentierte sich das Team des Salzburger Landes-Skiverbandes (SLSV) im Slalom gewohnt kompakt, auch wenn das Glück nicht immer auf der Seite der Heimischen war.
- Celine Oberschneider (SC Zell am See) unterstrich ihre fahrerische Klasse und schrammte mit einer soliden Leistung auf dem 4. Rang nur knapp am Podium vorbei.
- Für viele andere SLSV-Athleten und -Athletinnen verlief der Slalom hingegen glücklos: Trotz hervorragender Zwischenzeiten und vollem Risiko konnten einige ihre Leistungen nicht bis über die Ziellinie bringen und schieden auf dem technisch anspruchsvollen Hang vorzeitig aus.
Ein Lob an den Ausrichter
Ein großes Kompliment gebührt dem WSV St. Johann im Pongau, der als Ausrichter einmal mehr seine Kompetenz in der Durchführung von Großveranstaltungen unterstrich. Die selektiven Hänge im Alpendorf forderten den Youngsters alles ab – von taktischer Cleverness bis hin zu kompromisslosem Risiko. Salzburg hat einmal mehr bewiesen, dass es nicht nur erstklassige Talente hervorbringt, sondern auch Schauplatz für Skisport auf höchstem Niveau ist.
Quelle: SLSV, Salzburg Milch





