Am 20. März hat Simon Eder, Österreichs „Mister Biathlon“, sein letztes Rennen im Weltcup bestritten. Seither ist er für Biathlon im Bundesheer-Leistungszentrum Hochfilzen verantwortlich und hat nun auch eine Funktion im Weltverband IBU übernommen.
Auf dem Kongress in Berchtesgaden wurde Eder als Repräsentant des Athletenausschusses in den Vorstand (Executive Board) gewählt. Eder war schon seit einigen Jahren Vertreter der Aktiven und erhielt nun das Votum als stimmberechtigtes Mitglied im Vorstand des Weltverbandes. Eders Cousine Sandra Flunger, derzeit deutsche Cheftrainerin, wurde in das Technische Komitee der IBU aufgenommen. Eder freut sich auf seine neue Aufgabe und will den Stellenwert der Athletinnen und Athleten weiter festigen. Der Aufgabenbereich umfasst regelmäßige Sitzungen sowie die Präsenz bei den Weltcup-Rennen.
Simon Eder ist der zweite Salzburger im höchsten IBU-Gremium nach Dr. Günther Zwatz, der von 1993 bis 2006 Schatzmeister der IBU war. Zwatz war es auch, der 1998 den Transfer des IBU-Sitzes von London nach Salzburg (Designer Outlet) bewerkstelligt hat. Mittlerweile befindet sich das Hauptquartier in Niederalm (Sony-Straße). Die IBU ist der einzige große internationale Sportverband mit Sitz in Österreich.
Quelle: SLSV, Gepa-Pictures

