Nach einjähriger Unterbrechnung ist Hans Müller als Obmann des Landes-Skimuseums Werfenweng zurückgekehrt. Auf der Generalversammlung des Kultur- und Museumsvereins wurde der Gründer des Museums einstimmig gewählt und nimmt nun wieder die führende Stelle ein, die er bis Dezember 2024 schon viele Jahre inne gehabt hatte.
Müller skizzierte die wichtigsten Aufgaben für die Zukunft: Die Sicherstellung des Standortes Werfenweng und die Digitalisierung des Bestandes. Dieser wächst ständig und umfasst rund 7.000 Stücke. Davon sind 1.200 ausgestellt. Zum Thema Standort gibt es das Bekenntnis zu Werfenweng. Das jetzige Museumsgebäude steht, wie berichtet, nur bis 2030 zur Verfügung. Ein neues Quartier im Ort ist angedacht, für die Verwirklichung wird in Zusammenarbeit mit der Gemeinde ein Konzept erarbeitet. Zur Idee der Übersiedlung seines Lebenswerkes nach Bischofshofen sagte Müller:“Da herrscht Funkstille.“
Zum neuen Vorstand des Vereins gehört jetzt auch Müllers Tochter Birgit, die sich vor allem um das Marketing kümmern wird.
Der Verein hat derzeit rund 300 Mitglieder. Werfenweng ist eines von 30 weltweit FIS-zertifizierten Skimuseen. Eröffnet wurde es vor genau 30 Jahren.
Quelle: SLSV

