Die Tour de Ski im Langlauf ist vom Prestige her vergleichbar mit der Vierschanzen-Tournee im Springen. Nach sechs Etappen beendete Teresa Stadlober diese Tour in  Val di Fiemme auf dem hervorragenden 2. Platz, gut zwei Minuten hinter der amerikanischen Siegerin Jessie Diggins. Auf der letzten Etappe spielte Stadlober ihre Kletterfähigkeiten aus und landete nach etwas mehr als 37 Minuten auf der bis zu 28% steilen Bergstrecke an 4. Stelle, 17 Sekunden hinter der norwegischen Tagessiegerin Simpson-Larsen. Neben dem 2. Platz sicherte sich Stadlober das Bergtrikot vor Diggins und holte viele Punkte für den Weltcup, in dem sie jetzt auf Rang 6 liegt. Teresa Stadlober war zum 12.Mal Teilnehmerin an der Tour de Ski. Und sie krönte mit Rang 2 die ungemein schwere Serie nach den Plätzen 5 (2018), 6 (2020), 7 (2022), 8 (2025), 9 (2017 und 2022) und 10 (2015), ein grosses Kapitel österreichischer Langlauf-Geschichte.

Hörl knapp neben dem Podest

Nicht ganz nach den Vorstellungen ist in Innsbruck das dritte Springen der Vierschanzen-Tournee für das Salzburger Duo verlaufen: Jan Hörl belegte den 4. Platz, Stefan Kraft kam auch auf dem Bergisel nicht richtig in Schwung und landete nur an der 11. Stelle. Hörl lag nach dem ersten Durchgang an dritter Position, verlor den Stockerlplatz aber in der zweiten Serie an seinen jungen Tiroler Teamkollegen Stephan Embacher, der vier Meter weiter sprang und als bester Österreicher Rang 3 hinter Nikaido (Japan) und Prevc (Slowenien) belegte. Vor dem Finale in Bischofshofen führt Prevc vor Hörl (41,4 Punkte zurück) und Embacher (41,7). Kraft liegt auf Rang 15.

St.Michael: Gute Slalom-Plätze

Gute Plätze belegten die Läuferinnen des SLSV im Slalom in St.Michael. Kathrin Stock belegte den 3. Platz unmittelbar vor Julia Flatscher. Dahinter noch: 5.Hannah Embacher (Jahrgang 2009) , 6.Elisa Eder.

Quelle: SLSV, Gepa-Pictures