Die heimischen Kombinierer-Brüder Rettenegger blieben im ersten Gundersen-Bewerb ohne Medaille: Stefan holte den bei Olympia besonders unbeliebten 4. Platz, Thomas belegte den 9. Rang. Silber gewann der Tiroler Johannes Lamparter hinter dem Norweger Jarl Magnus Riiber Oftebro.

Stefan Rettenegger ging als Sprung-Vierter ins 10-km-Rennen, machte fast ständig das Tempo der Spitzengruppe, lag bei knapp acht Kilometern noch voran, musste dann aber Tribut zollen und kam 17 Sekunden nach dem Sieger ins Ziel. „Es war ein extrem schweres Rennen in tiefer, weicher Spur“, sagte Stefan nachher. Sein 4. Platz ist das beste Salzburger Resultat seit der Bronzemedaille von Bernhard Gruber im Jahr 2010.

Für Thomas war der 9. Rang durchaus ein Erfolg, auf der Schanze war er Zweiter gewesen. Die Brüder meinten unisono: „Wir können positiv in die zweite Woche gehen.“


Ramsauer auf Platz 26

Die Freestylerin Katharina Ramsauer belegte auf der Buckelpiste den 26. Platz, das war ein etwas besseres Resultat als vor vier Jahren in Peking (Rang 29). Ramsauer hatte sich mehr erwartet, erklärte aber, dass ihre Schulterprobleme noch immer nicht vollständig ausgeheilt sind. Ramsauers Teamgefährtin Avital Carroll erreichte den 7. Platz.


Andexer mit fünf Fehlern

Ohne Spitzenplatz beendeten die ÖSV-Biathletinnen das Einzelrennen über 15 km. Den besten Rang erreichte Lisa Hauser aus Tirol als 27. Sie hatte nach dem dritten Schießen geführt, verfehlte aber bei der letzten Prüfung am Schießstand stehend drei Scheiben und fiel entsprechend zurück.

Die Salzburger Olympia-Debütantin Anna Andexer konnte ihr läuferisches Potenzial mit der 23. Laufzeit abrufen, musste aber beim Schießen fünf Strafminuten hinnehmen, womit nicht mehr möglich war als der 62. Platz in der Gesamtwertung.


Punkte im alpinen Europacup

Im alpinen Europacup schafften im Slalom in Meiringen (Schweiz) beide Läuferinnen des SLSV den Sprung in die Punkteränge: Katharina Stock belegte den 17., Julia Flatscher den 27. Platz.

Quelle: SLSV, Gepa-Pictures