Großartige Werbung für die Nordische Kombination war der olympische Teamsprint in Val di Fiemme. Das norwegische Duo gewann mit einer Skilänge Vorsprung vor Finnland und dem ÖSV-Team mit Stefan Rettenegger und Johannes Lamparter, das mit 22 Sekunden Rückstand Rang drei belegte.

Nach dem Springen lag das österreichische Gespann mit 29 Sekunden Rückstand auf Deutschland an fünfter Stelle. Rettenegger verlor mit einem Sprung auf 116 Meter einige Sekunden für die Loipe. Bei starkem Schneetreiben und tiefer Spur entwickelte sich einer der spannendsten Loipenkämpfe der letzten Jahre. Die beiden Österreicher liefen abwechselnd an der Spitze. In der neunten Runde hatte Rettenegger Sturzpech und fiel plötzlich rund 80 Meter hinter das führende Duo zurück. Lamparter brachte die Bronzemedaille schließlich souverän ins Ziel.

Für den SLSV war es bereits die dritte Medaille bei diesen Spielen (nach Gold für Jan Hörl und Bronze für Lukas Greiderer) sowie insgesamt die 62. Medaille bei Olympischen Winterspielen. Für Salzburgs Kombinierer war es die 15. olympische Medaille. Zuvor hatten bereits Felix Gottwald, Michael Gruber, Bernhard Gruber und Mario Seidl olympische Medaillen gewonnen.

Quelle: SLSV, Gepa-Pictures