Anlässlich des traditionellen Flutlicht-Slaloms der Damen in Flachau wurde vom ÖSV bestätigt, dass der Wunsch des Veranstalters nach einem Riesentorlauf von der FIS erfüllt wird. Im kommenden Winter wird es damit erstmals zu einer Doppelveranstaltung auf der Hermann-Maier-Strecke mit Slalom und Riesentorlauf kommen, laut Planung am 4. und 5. Jänner 2027. Riesentorläufe im Weltcup hat es in Flachau schon gegeben: 2002 siegte die Schweizerin Sonja Nef, die dieses Mal Gast beim Charity-Rennen war. Die Herren absolvierten in Flachau zwischen 1996 und 2005 fünf Riesentorläufe.
Rund 12.000 Zuschauer erlebten den Slalom am Dienstagabend. Sie sahen die derzeit beste Läuferin, Mikaela Shiffrin (USA), die ihren 70. Sieg im Slalom feierte. Sie lag am Ende um 0,19 Sekunden vor ihrer Teamgefährtin Paula Moltzan und um 0,35 Sekunden vor der Kärntnerin Katharina Truppe. Shiffrin stand zum zehnten Mal in Flachau auf dem Podest, zum fünften Mal ganz oben. Österreich durfte sich dank dem dritten Platz von Truppe über den ersten Stockerlplatz seit 2019 (Liensberger) freuen. Ein Jahr davor war Bernadette Schild Zweite gewesen. Den bisher einzigen österreichischen Sieg in Flachau holte Marlies Schild im Jahr 2010.
Marlies Schild gehörte dieses Mal zum Salzburger „Beitrag“ in Flachau. Sie agierte als ORF-Analystin, Michaela Kirchgasser amtierte als Kameraläuferin. Vorläufer und Vorläuferinnen aus dem SLSV-Kader waren Hannes und Ella Rohrmoser, Lea Unger und Diana Schnitzhofer.
Snowboarder nicht auf dem Podest
Im Parallel-Riesentorlauf des beliebten Bad-Gasteiner Snowboard-Weltcups blieb dem Duo des SLSV ein Podestplatz versagt. Andreas Prommegger kam nach dem fünften Rang in der Qualifikation über Platz zehn im Rennen nicht hinaus. Claudia Riegler scheiterte in der Qualifikation, was am Ende in der Gesamtwertung Platz 38 bedeutete.
Als Damensiegerin freute sich die Italienerin Lucia Dalmasso, ihr Landsmann Maurizio Bormolini gewann bei den Herren vor dem bulgarischen Überraschungsmann Krasniak, der im Achtelfinale Prommegger ausgeschaltet hatte. Benjamin Karl aus Niederösterreich belegte den dritten Platz.
Quelle: SLSV, Gepa-Pictures

