Jan Hörl landete beim Weltcup-Springen in Lahti als zweitbester Österreicher nach Sieger Daniel Tschofenig auf Platz 6 – sein 16. Saisonresultat in den Top 10. Auf das Podium fehlten dem Bischofshofener drei Meter. Stefan Kraft kommt nicht in die Gänge, auch nicht in Lahti. Erstmals in dieser Saison, in seinem 16. Wettkampf, scheiterte er in der Qualifikation. Mit nur 106 m landete er an 55. Stelle.
Stefan Rainer belegte im FIS-Cup in Oberhof den 4. Platz und hat damit seine Führung in der Gesamtwertung behauptet. Ausständig sind noch drei Bewerbe. Clemens Vinatzer erreichte in Oberhof den 45. Rang.
Im Alpencup-Springen in Premanon (Frankreich) belegte David Gruber den ausgezeichneten 2. Platz mit einem Punkt Rückstand auf den deutschen Sieger Holzer. Weitere SLSV-Springer: 8. Fabian Höll, 17. Thomas Wirnsperger.
Rettenegger/Purker Zehnte
Ein neues Format in der Nordischen Kombination gab es in Lahti: einen Zweierbewerb Mann/Frau. Das Salzburger Duo Thomas Rettenegger/Claudia Purker belegte dabei den 10. Platz mit zweieinhalb Minuten Rückstand auf Sieger Norwegen. Das Team Österreich 1 mit Johannes Lamparter und Lisa Hirner landete an 5. Stelle.
Starker Lukas Haslinger
Das Staffelrennen der Männer in Kontiolahti gewann Norwegen. Österreich belegte den 11. Platz und blieb damit hinter den Erwartungen.
Der Beginn war gut: Lukas Haslinger (HSV Saalfelden) lief bei seinem dritten Start im Weltcup als zweiter Mann hervorragend und lag nach zwei fehlerfreien Schießen an 10. Stelle mit nur 46 Sekunden Rückstand auf die Spitze. Er übergab an seinen Klubkollegen Fabian Müllauer, der liegend ohne Fehler blieb und sich auf Rang 9 verbesserte. Das Stehendschießen misslang dann Müllauer: Er musste in die Strafrunde, womit der angepeilte Top-10-Platz nicht mehr möglich war – letztlich fehlte ein Rang.
Zur Erinnerung: Als Haslinger seine erste Weltcup-Staffel im Jänner in Ruhpolding bestritt, gab es ebenfalls Platz 11.
Beim IBU-Cup in Lake Placid belegte Fredrik Mühlbacher im Massenstart-Rennen den 14. Platz. In der Mixed-Staffel ging es für Mühlbacher weniger gut: Er musste drei Strafrunden drehen, dennoch landete das ÖSV-Quartett auf dem 6. Rang.
Quelle: SLSV, Gepa-Pictures

