Freestyler Matej Svancer ging als Vierter der Qualifikation ins Slopestyle-Finale, blieb dort jedoch ohne Medaille. Der Kapruner verhaute die beiden ersten Läufe mit Stürzen, im dritten Durchgang sammelte er noch Punkte für den letztlich enttäuschenden siebenten Rang. Svancer war vor vier Jahren in Peking an achter Stelle gelandet.
Im alpinen Teambewerb der Damen überraschten Ariane Rädler (Vorarlberg) und Katharina Huber (Niederösterreich) mit dem Gewinn der Goldmedaille. Mirjam Puchner (St. Johann) bildete mit Lisa Hörhager (Tirol) das Team Österreich 4, das am Ende nur den 14. Platz belegte. Puchner hatte in der Abfahrt mit 1,53 Sekunden bereits deutlichen Zeitverlust, den Huber im Slalom nicht mehr wettmachen konnte.
Langläufer Michael Föttinger hatte in der Qualifikation des Sprint-Rennens keine Chance auf den Einzug ins Finale der besten 30. Der Flachgauer blieb um 5,91 Sekunden hinter der für das Weiterkommen erforderlichen Zeit zurück, auch der Tiroler Moser scheiterte. Föttingers bestes Saisonresultat war ein 26. Rang in Ruka. Olympisches Gold sicherte sich der Norweger Johannes Høsflot Klæbo.
Im Biathlon-Einzelrennen über 20 Kilometer waren die vor allem läuferisch zu langsamen Österreicher ohne Chance. Die beste Platzierung erreichte der Tiroler Patrick Jakob als 24. Simon Eder aus Saalfelden lag zur Rennhälfte ohne Fehlschuss noch im Spitzenfeld, kassierte jedoch beim zweiten Liegendschießen und beim letzten Stehendschießen jeweils eine Strafminute und fiel dadurch auf Rang 34 zurück. HSV-Saalfelden-Klubkollege Fabian Müllauer traf sieben Scheiben nicht und wurde als 73. klassiert.
Quelle: SLSV, Gepa-Pictures

