Die letzte österreichische Olympia-Starterin war Teresa Stadlober. Sie konnte ihr Ziel, im erstmals auf dem Programm stehenden 50-km-Lauf eine Medaille zu erringen, nicht verwirklichen. Am Ende fehlten der Radstädterin lediglich 14 Sekunden auf Bronze, es blieb Rang sechs. In ihrem 16. olympischen Rennen landete sie bereits zum elften Mal in den Top 10 und bestätigte mit den Platzierungen sechs, sieben, neun und zehn in Val di Fiemme erneut ihre Zugehörigkeit zur Weltklasse.
Nachdem sich die ersten beiden Läuferinnen früh abgesetzt hatten, lief Stadlober auf der schweren Loipe lange Zeit als Dritte allein, ehe sie bei Kilometer 27 eingeholt wurde. In der Folge ging es im Dreierpack bis ins Ziel. „Dort hatte ich nichts mehr übrig“, sagte Teresa enttäuscht. Aber auch: „Ich habe alles gegeben, ich kann mir nichts vorwerfen.“ Der Sieg ging an die Schwedin Andersson, die im Weltcup als Sechste zwei Plätze hinter Stadlober klassiert war.
Drei Medaillen für den SLSV
18 Aktive des SLSV starteten bei den Olympischen Spielen in Mailand/Cortina. In der Bilanz stehen drei Medaillen durch Jan Hörl (Gold), Stefan Rettenegger (Bronze) und Matej Svancer (Bronze). Insgesamt wurden 23 Top-10-Platzierungen erreicht, darunter zwei „ärgerliche“ vierte Ränge. Die Medaillenausbeute war in den Jahren 1998 bis 2022 mit vier bis zwölf Medaillen höher. Insgesamt hält der SLSV nun bei 62 olympischen Medaillen.
Zwei Titel für Langlauf-Junioren
Sehr gut präsentierte sich die Abordnung des SLSV am zweiten Tag der österreichischen Langlauf-Meisterschaften in Ramsau, wo die Verfolgungsrennen ausgetragen wurden. Im Juniorenbereich gingen beide Titel nach Salzburg: Bei den Burschen siegte Niklas Walcher (Großarl), bei den Mädchen Anna Spuller (Altenmarkt-Zauchensee).
Walcher war 50 Sekunden schneller als Erik Engel, der bei den Männern den vierten Platz belegte. Spuller setzte sich mit einem Vorsprung von 56 Sekunden vor Anna-Lena Taxer durch, die bei den Frauen Vizemeisterin wurde. Vierte Plätze erreichten außerdem Carina Pölzleitner bei den Frauen sowie Samuel Prommegger bei den Junioren.
Quelle: SLSV, Gepa-Pictures

